Wir kochen wieder ohne Strom!

Wir freuen uns sehr, dass sich unsere Kochen-ohne-Strom-Events am Sternberg nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen. Daher haben wir für 2019 insgesamt 3 Events in Vorbereitung; den Auftakt macht – übrigens wieder im Rahmen der Wörthersee See.Ess.Spiele  –  der eben erst vom Falstaff mit einem „Award für Nachhaltigkeit und Innovation“ ausgezeichnete Gastwirt Josef Floh aus Langenlebarn in Niederösterreich.

Kochen ohne Strom – wie der Name schon sagt, verzichten wir bei der Zubereitung des mehrgänigen Menüs auf elektrischen Strom und setzen ganz auf die Kraft des Feuers. Serviert wird in unserem rustikalen Sternberg-Stadl, den wir dem Motto entsprechend ausschließlich mit Kerzenlicht erleuchten. Diese Kulinarik Events am Sternberg sind sehr beliebt, deshalb empfehlen wir Ihnen zeitgerechte Reservierung!

Dienstag, 9. April und
Mittwoch, 10. April 2019

Beginn jeweils um 18 Uhr

€ 85,-/Person

inkl. Weinbegleitung (alternativ alkoholfreie Getränke), Wasser, Kaffee und Gedeck
Limitierte Platzanzahl / Reservierung erforderlich!

Wir bitten Sie um Verständnis, dass Reservierungen erst verbindlich werden, wenn der Ticket-Preis auf unser Konto 1) eingezahlt wurde. Die gebuchte Personenanzahl ist damit verbindlich; bei Nichterscheinen entsteht kein Recht auf Rückerstattung (No Show Gebühr). Bereits gekaufte Tickets sind jedoch übertragbar (können also an andere Personen weitergegeben werden).

Wenn Sie auf „abschicken“ klicken, werden die im Kontaktformular angegebenen Daten an uns übertragen. Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst und verarbeiten Ihre Daten daher auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO, DSG i.d.F. des Datenschutz-Anpassungsgesetzes 2018, TKG 2003). Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzrichtlinien.

1) Konto Nr. IBAN AT55 3955 9000 0004 1905 bei der RAIBA Wernberg BIC RZKTAT2K559
Ticketpreis gilt pro Person und enthält das mehrgängige Menü, Gedeck, Aperitif, Wasser, Digestif und Kaffee. Begleitgetränke sind NICHT im Preis inbegriffen und müssen separat bezahlt werden. Bitte beachten Sie, dass im Gasthaus Messnerei am Sternberg nur Barzahlung möglich ist! Bei Allergien, Unverträglichkeiten, Sonderwünschen etc. kontaktieren Sie uns bitte zeitgerecht vor der Veranstaltung, damit wir auf die Wünsche Ihrer Gäste Rücksicht nehmen können. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sonderwünsche am Veranstaltungstag selbst nicht mehr berücksichtigen können.

Stromlos kochen am Sternberg

Unser Gastkoch Josef Floh

Josef Floh,
geboren 1971 als Sohn eines Fleischhauers, aufgewachsen in Langenlebarn (Niederösterreich), Hotelfachschule in St. Pölten, nach Stationen in Kitzbühel, Feuersbrunn (Restaurant zur Traube) und Chiemgau (Residenz Heinz Winkler) wieder zurück nach Langenlebarn; 2001 Koch des Jahres, Top Wirt des Jahres der Niederösterreichischen Wirtshauskultur (2005) und Wirt des Jahres (Wirtshausführer 2014 und Falstaff 2016) sowie Ehrungen für die Weinkarte des Jahres (Falstaff Gourmetclub 2010 und Gault Millau Weinguide 2015).

Zwei Dinge kann man wissen, muss man aber nicht: Josef Floh macht nichts ohne seinen Strohhut. Und niemand sagt Josef zu ihm. Er ist der Floh. Selbst für seine Gattin Elisabeth. Vielleicht kann man das als ein Indiz für seine Bodenhaftung sehen. Denn der Koch mit Hut und Hauben (seit vielen Jahren vom Gault Millau mit zwei Hauben ausgezeichnet) legt großen Wert auf Regionalität. Die hat bei Josef Floh einen Namen: Radius 66.

Gemeint ist damit die Beziehung zu seinen Produzenten und ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur. Das war Josef Floh schon früh ein persönliches Anliegen, denn schon 1994 –  lange, bevor Regionalität und Saisonalität wieder in Mode kamen – begann er damit, in seiner unmittelbaren Umgebung nach engagierten Herstellern besonderer Produkte zu suchen. 2009 gab er seinem Konzept, auf Regionalität zu setzen, einen Namen und definierte damit gleichzeitig einen neuen Schwerpunkt für seine Gastwirtschaft: Seither wird im Rahmen des „Radius 66“ was immer möglich von Produzenten aus einem Umkreis von 66 Kilometern bezogen – von den Zutaten der Floh-Küche bis hin zum Mobiliar der Gaststube.

Seit 25 Jahren führt der Floh nun schon sein Wirtshaus in Langenlebarn – ein echtes Dorfwirtshaus, in dem sich die Leute zum Kartenspielen und Frühschoppen treffen. Aber auch ein Lokal, das seit vielen Jahren vom Gault Millau mit zwei Hauben ausgezeichnet wird. Das 2012 neu gestaltete, und dabei traditionell gemütliche Wirtshaus ist der Inbegriff nachhaltiger Slow Food-Philosophie: „Ehrlich bodenständig und wenn’s passt mit originellen Ideen gewürzt.“

Was kocht ein Haubenkoch seinen eigenen Kindern?

„Wie koche ich für meine Kinder gesund, mit natürlich gewachsenen Lebensmitteln aus der Nachbarschaft – aber ohne dafür lange in der Küche zu stehen?“ Diese Frage hat sich Josef Floh nach der Geburt seines zweiten Kindes gestellt und ein Buch mit 20 „flöhlichen“ Rezepten für Kinder im ersten Lebensjahr geschrieben. Genießen kann man lernen, davon ist Josef Floh überzeugt.  Und da Kinder auch wachsen und größer werden, gibt es mittlerweile schon ein zweites Kochbuch für Kinder ab dem 2. Lebensjahr. Alle davon sind alltagstaugliche Gerichte, denn „zuhause bin ich Papa, nicht Haubenkoch!“, sagt Josef Floh. Bei den Zutaten geht er keine Kompromisse ein: gesund, natürlich, saisonal, aus der Region. Eine Zutat findet sich in allen Rezepten: Spaß. „Nur wenn’s die Kinder gerne essen und es ihnen schmeckt, funktioniert auch gesunder Genuss.“

Fotos © Lukas Kirchgasser, Martin Gfrerer, Jürgen Skarwan